IG Metall Wiesbaden-Limburg
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22.07.2019, 14:07 Uhr

Transformation

IG Metall “fairwandelt“ Berlin

  • 01.07.2019
  • Aktuelles, Bildergalerie, #FairWandel

Unter dem Motto #FAIRWANDEL demonstrierte die IG Metall am Wochenende in Berlin. Konkret ging es darum, den notwenigen Wandel der Industrie hinsichtlich der Einhaltung der Klimaziele und auch hinsichtlich der Digitalisierung auf eine sozial verträgliche Weise voran zu treiben. Unter den Veränderungen dürften nicht die Beschäftigten leiden, Arbeitsplätze müssten erhalten bleiben.

Foto: Jörg Jungmann

 Als Mittel dazu forderten die mehr als 50.000 Metallerinnen und Metaller unter anderem mehr Mitbestimmung und Gestaltungsmöglichkeiten für die Beschäftigten in den Betrieben, verlängertes Arbeitslosengeld, bessere Qualifizierungsmöglichkeiten sowie die Einführung eines Transfer-Kurzarbeitergeldes. Die Forderungen richteten sich an die Unternehmen aber auch an die Politik, die die Aktion in Berlin wohl mitbekommen haben dürfte.

Auch aus der Geschäftsstelle Wiesbaden-Limburg fuhren zwei Busse mit Kolleginnen und Kollegen zur Kundgebung, die unter anderem durch Musik von Clueso, Joris und Culcha Candela begleitet wurde. Aus vielen Betrieben und auch dem Ortsjugendausschuss engagierten sich unsere Ehrenamtlichen, die bereits um 4:00 Uhr morgens am Samstag in den Bussen saßen. Die beiden Kollegen Mohamed El Machit und Furkan Kurt aus dem Betrieb Federal Mogul präsentierten gemeinsam mit anderen das wohl längste Banner der Welt gegen Rassismus unter der Initiative RESPEKT.

“Das war ein Super-Auftakt. Danke an all unsere Kolleginnen und Kollegen, die dabei waren! Die IG Metall hat gezeigt, dass sie mobilisierungsfähig ist. Nun brauchen wir einen langen Atem. Notwendig sind weitere Aktionen vor Ort, gemeinsam mit anderen Gewerkschaften und Sozial- und Umweltinitiativen. Dabei müssen wir die Verteilungsfrage noch stärker in den Blick nehmen. Es kann nicht sein, dass die Multimillionäre und Milliardäre in diesem Land immer reicher werden und andererseits Mittel für den ökologischen Umbau fehlen! “, fasst der Erste Bevollmächtigte Axel Gerntke zusammen.


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