IG Metall Wiesbaden-Limburg
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20.01.2019, 23:01 Uhr

Statt Altersarmut:

Für eine Rente mit Zukunft

  • 12.05.2017
  • Aktuelles, Video

31. Mai - Aktionstag von DGB und IG Metall 9. Mai - Wiesbadener Kandidaten zur Bundestagswahl nahmen Stellung

Unser Aufruf zur Beteiligung an den Aktionen für eine "Gute Rente"

Durch zahlreiche Rentenreformen der Vergangenheit droht Altersarmut für viele Menschen.

Der Lebensstandard ist durch die gesetzliche Rente nicht mehr gesichert. Das Rentenniveau wurde drastisch abgesenkt. Durch die Rente mit 67 entstehen zusätzliche Abschläge. Zusammengerechnet haben wir mit Kürzungen von über 30 Prozent zu tun.

»Versicherungswirtschaft und Arbeitgeber profitieren auf unsere Kosten. Während die Produktivität von Jahr zu Jahr steigt, werden die Renten gekürzt. Das werden wir nicht hinnehmen«, erklärte Axel Gerntke, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wiesbaden-Limburg. »Wir müssen sozialstaatliche Errungenschaften verteidigen und ausbauen!«

Die Alternativen der IG Metall sind klar:

  • Renten rauf!
  • Nein zur Rente mit 67 - Rentenaltersgrenzen runter!
  • Erwerbstätigenversicherung jetzt!

Unser Konzept ist finanzierbar, wenn alle in eine gesetzliche Rentenversicherung einzahlen (Erwerbs- tätigenversicherung) und die Beitragssätze moderat steigen.
Letzteres ist immer noch günstiger als die von der Regierung geforderte Privatvorsorge.

„Um unsere Konzepte durchzusetzen, müssen wir Druck machen“, erklärte Gerntke weiter.

In einer ersten Aktion konfrontierten wir die Wiesbadener Kandidaten zur Bundestagswahl mit unseren Forderungen :

  • Bernhard Lorenz, CDU
  • Simon Rottloff, SPD
  • Adrian Gabriel, Die LINKE
  • Wolfgang Strengmann-Kuhn, Bündnis 90/Die Grünen

Weiterer Gast war:

  • Cristoph Ehlscheid, Bereichsleiter Sozialpolitik, IG Metall-Vorstand

Die IG Metall Wiesbaden-Limburg hatte zur Podiumsdiskussion mit Politikern der CDU, SPD, Die Linke und Bündnis 90, die Grünen eingeladen.

»Renten rauf! Rentengrenzen runter! Erwerbstätigenversicherung jetzt!«

waren zentrale Themen.

Christoph Ehlscheid, Vorstand der IG Metall und geladener Gast der Veranstaltung stellte klar: Die Aussage, die Renten würden nur weniger steigen, sei irreführend. Vielmehr ginge es angesichts tatsächlicher Rentenbiografien und Einkommensverhältnisse um das Stoppen katastrophaler Absenkungen bei den gesetzlichen Renten. Nur ein Kurswechsel könne einen Renten-Notstand verhindern.

Gemeinsamen Konsens aller Parteienvertreter gab es aber nur bei dem Erfordernis, die Erwerbsminderungsrenten aufzubessern. Für den geforderten Kurswechsel sind neue gesellschaftliche Mehrheiten nötig.

Da gibt es noch viel Handlungsbedarf!

Jetzt geht es darum, die Aktionen am 31. Mai  (s. Banner auf der Startseite) erfolgreich durchzuführen. 


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